Wie du diese Muster verwendest

Jedes Muster ist eine komplette E-Mail mit Betreffzeile und Text. Ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern mit deinen eigenen Angaben. Passe den Ton an deinen Stil an: Wenn du deine Kunden duzt, schreibe einfach „du" statt „Sie". Die Muster sind bewusst kurz gehalten, denn kurze E-Mails werden häufiger gelesen und beantwortet.

Muster 1: Erstes Follow-up (Tag 2 bis 3)

Ziel: Den Kunden freundlich erinnern und Gesprächsbereitschaft signalisieren.

Betreff: Kurze Rückfrage zu unserem Angebot Hallo [Herr/Frau Name], ich wollte mich kurz melden. Wir hatten Ihnen kürzlich ein Angebot für [Projekt/Beschreibung] zugeschickt. Gibt es noch offene Fragen, bei denen ich Ihnen helfen kann? Ich stehe gerne zur Verfügung. Falls sich Ihre Prioritäten geändert haben, ist das natürlich völlig in Ordnung. Ich wollte nur sichergehen, dass nichts untergegangen ist. Mit freundlichen Grüssen [Ihr Name] [Firma]

Tipp: Dieser Text funktioniert universell und ist ein sicherer Einstieg. Die Formulierung „nichts untergegangen ist" nimmt dem Kunden die Unannehmlichkeit, sich für die verzögerte Antwort rechtfertigen zu müssen.

Muster 2: Zweites Follow-up mit Referenz (Tag 5 bis 7)

Ziel: Einen konkreten Mehrwert bieten und Vertrauen stärken.

Betreff: Noch aktuell? Unser Angebot für [Projekt] Hallo [Herr/Frau Name], ich melde mich nochmal bezüglich unseres Angebots. Ich möchte Sie keinesfalls bedrängen. Mir ist nur wichtig, dass Sie alle Informationen haben, die Sie für eine Entscheidung brauchen. Übrigens: Wir haben kürzlich ein ähnliches Projekt in [Ort/Stadtteil] abgeschlossen. Falls Sie eine Referenz oder Fotos sehen möchten, schicke ich Ihnen das gerne zu. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung. Mit freundlichen Grüssen [Ihr Name] [Firma]

Muster 3: Zweites Follow-up mit Anpassungsangebot (Tag 5 bis 7)

Ziel: Zeigen, dass du flexibel bist und auf Kundenwünsche eingehst.

Betreff: Angebot [Projekt]: Soll ich etwas anpassen? Hallo [Herr/Frau Name], ich melde mich nochmal zu unserem Angebot. Falls Ihnen beim Umfang oder bei einzelnen Positionen etwas nicht ganz passt, lassen Sie es mich gerne wissen. Oft lässt sich da etwas machen. Ich passe das Angebot gerne an Ihre Vorstellungen an. Beste Grüsse [Ihr Name] [Firma]

Tipp: Dieses Muster funktioniert besonders gut, wenn der Preis ein möglicher Grund für das Zögern ist. Du bietest indirekt an, über den Umfang zu verhandeln.

Muster 4: Letztes Follow-up (Tag 10 bis 14)

Ziel: Dem Kunden die Möglichkeit geben, ehrlich abzusagen, und die Tür für die Zukunft offen halten.

Betreff: Letzte Rückfrage: Angebot [Projekt] Hallo [Herr/Frau Name], ich möchte mich ein letztes Mal zu unserem Angebot melden. Ich verstehe, dass es manchmal einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist. Falls das Projekt noch aktuell ist, bin ich jederzeit erreichbar. Ansonsten wünsche ich Ihnen alles Gute und freue mich, wenn wir in Zukunft zusammenarbeiten können. Herzliche Grüsse [Ihr Name] [Firma]

Tipp: Die Formulierung „ein letztes Mal" erzeugt eine leichte Dringlichkeit. Viele Kunden antworten erst auf diese dritte E-Mail, weil sie merken, dass die Gelegenheit sonst vorbei ist.

Muster 5: Informelles Follow-up (Du-Form)

Ziel: Für Kundenbeziehungen, in denen ihr euch duzt oder der Umgangston lockerer ist.

Betreff: Kurze Frage zu meinem Angebot Hey [Name], wollte kurz nachfragen: Hast du dir das Angebot für [Projekt] schon anschauen können? Kein Stress, wollte nur sichergehen, dass es angekommen ist. Falls du Fragen hast oder etwas anpassen willst, sag einfach Bescheid. Viele Grüsse [Ihr Name]

Muster 6: Follow-up nach persönlichem Termin

Ziel: Nach einem Vor-Ort-Termin oder Beratungsgespräch nachhaken.

Betreff: Danke für den Termin, Angebot für [Projekt] Hallo [Herr/Frau Name], nochmals vielen Dank für das gute Gespräch bei Ihnen [vor Ort/am Telefon]. Ich hoffe, das Angebot für [Projekt] entspricht dem, was wir besprochen haben. Falls Sie noch Änderungswünsche haben oder etwas unklar geblieben ist, melden Sie sich jederzeit gerne. Ich passe das Angebot gerne an. Ich freue mich, von Ihnen zu hören. Beste Grüsse [Ihr Name] [Firma]

Betreffzeilen, die geöffnet werden

Die Betreffzeile entscheidet, ob deine E-Mail überhaupt gelesen wird. Hier sind die bewährten Varianten:

Erstes Follow-up: „Kurze Rückfrage zu unserem Angebot" oder „[Projekt]: Noch Fragen offen?"

Zweites Follow-up: „Noch aktuell? Angebot [Projekt]" oder „Kann ich etwas am Angebot anpassen?"

Letztes Follow-up: „Letzte Rückfrage: [Projekt]" oder „Kurzes Update zu unserem Angebot"

Vermeide generische Betreffzeilen wie „Erinnerung" oder „Follow-up". Sie wirken unpersönlich und landen schneller im Spam-Filter.

Häufige Fehler bei Muster-E-Mails

Muster nicht anpassen: Nichts wirkt unprofessioneller als eine offensichtliche Massenmail. Ersetze alle Platzhalter und passe den Text an das konkrete Projekt an.

Zu viele Details: Dein Follow-up ist keine Wiederholung des Angebots. Der Kunde kennt die Details bereits. Halte die Nachricht kurz und fokussiere dich auf die Frage, ob Interesse besteht.

Kein Bezug zum Projekt: „Unser Angebot" ist zu vage. Schreibe immer konkret, worum es geht: „Ihre Heizungssanierung", „die Elektroinstallation im Neubau", „die Malerarbeiten im Obergeschoss".

Muster automatisch versenden lassen

Das Kopieren und Anpassen von E-Mail-Vorlagen kostet Zeit, besonders wenn du mehrere offene Angebote gleichzeitig hast. RevLift übernimmt genau diesen Schritt: Du trägst das Angebot ein, RevLift füllt die Platzhalter automatisch mit den richtigen Daten und verschickt die E-Mails zum optimalen Zeitpunkt.

Die Texte kannst du vorher anpassen, genau wie bei einem Muster. Aber du musst nicht mehr daran denken, sie abzuschicken. RevLift erledigt das automatisch, in deinem Namen und mit deiner persönlichen Note.

Zusammenfassung

Mit den 6 Mustern aus diesem Artikel bist du für jede Nachfass-Situation gewappnet. Kopiere die Vorlage, die zu deiner Situation passt, ersetze die Platzhalter und schicke die E-Mail ab. Das Wichtigste: Fang heute damit an. Jedes offene Angebot, das du nicht nachfasst, ist verlorener Umsatz.